Heute vor einem Jahr hat alles angefangen.
Ich habe mich bei DFSR beworben und wurde etwa einen Monat später angenommen.
Damit fing dann auch schon das lange Warten an, ganze 249 Tage habe ich gewartet, bis es endlich hieß: Australien ich komme!
Während der Zeit hatte ich Hoch und Tiefs, habe mich total gefreut und konnte es nicht mehr erwarten, habe mich aber auch oft gefragt, ob es das richtige ist, vor allem wenn in Deutschland gerade alles so perfekt war.
An alle die das lange Warten noch vor sich haben, es lohnt sich auf jeden Fall und dieses Gefühl der Vorfreude ist einfach unglaublich! (Ich vermisse es manchmal sogar ;))
Unglaublich was in einem Jahr alles passieren kann, vor allem wenn man bedenkt wo ich heute vor einem Jahr war.
Ich war ganz am Anfang und jetzt bin ich mitten drin. An Alle, die sich überlegen, ob sie eine ATJ machen sollen, macht es auf jeden Fall und ihr werdet eine unglaubliche Zeit haben! Und an Alle, die es noch vor sich haben, es war die richtige Entscheidung und genießt eure restliche Zeit in Deutschland, denn am Ende geht sie viel zu schnell vorbei. (Ich weiß, ihr habt das wahrscheinlich schon oft gehört und glaubt es nicht ganz, aber es stimmt)
Wenn ich jetzt noch einmal die Chance hätte mich für ein ATJ zu entscheiden, ich würde es auf jeden Fall wieder machen, aber dieses Mal würde ich mir, bevor ich fliege, mehr Zeit für meine Familie und Freunde nehmen, da 10 Monate doch eine kleine Ewigkeit sind.
Auf 6 weitere hoffentlich schöne Monate am anderem Ende der Welt,
eure Hannah
Montag, 27. Mai 2013
Montag, 20. Mai 2013
Was es heißt ein Austauschschüler zu sein
Austauschschüler
Ein Austauschschüler zu sein ist nicht einfach.
Neben den Menschen, die dir immer zur Seite stehen,
dich unterstützen und dir Mut zusprechen,
gibt es auch immer die Zweifler und Neider, die dir dein Glück nicht gönnen.
Plötzlich reden Menschen, von denen du geglaubt hast, sie seien deine Freunde,
hinter deinem Rücken.
Das schaffst du ja doch nicht.
Nach ein paar Monaten bist du eh wieder zu Hause.
Was bildest du dir eigentlich ein?
Und trotzdem lächelst du weiterhin als ob nichts wär’.
Hörst dir die geheuchelten Abschiedsgrüße an.
„Ich schaffe das schon.“
Irgendwie.
Bestimmt.
Es gibt Tage, an denen du dir selbst nicht glaubst.
Am liebsten würdest du die Zeit zurückdrehen.
Was hat dich bloß zu diesem Irrsinn geritten?
Vielleicht wolltest du einfach beweisen, dass du stark genug bist.
All den Zweiflern um dich herum.
„Du musst uns nichts beweisen.“,
sagen die Menschen, die dich lieben.
„Ich weiß“
Und mit der Zeit verstehst du, dass du diesen Menschen nichts beweisen musst.
Doch jetzt willst du es dir selbst beweisen.
Am Flughafen überlegst du dir dann für einen Moment ernsthaft,
deine Koffer zu nehmen und zurück nach Hause zu fahren.
Einfach so, als ob nie etwas gewesen wäre.
Doch wofür hast du dir dann den ganzen Stress angetan?
In deinem neuen Zuhause angekommen, ist es dann auch nicht immer so wie erhofft.
Und mit der Zeit wird dir bewusst, dass es die kleinen,
und bisher selbstverständlichen Dinge sind,
die plötzlich viel wichtiger erscheinen.
Die Kochkünste deiner Mutter.
Das typische „Morgen“ deiner Freundin auf dem Schulweg.
Dein Lieblings-Radiosender in Auto.
Das Lachen mit Freunden über Dinge, die nicht lustig sind.
Dein Vater, der einfach alles kann.
Die Bushaltestelle um die Ecke.
Die sarkastischen Kommentare deiner Schwester.
Deine Lieblingsschokolade.
Die Fußgängerzone in deiner Stadt.
Das ernst gemeinte „Das wird schon!“ deiner Freunde.
Die Abende mit deiner Mutter vor dem Fernseher,
obwohl keiner von euch gerne fernsieht.
Der echte Baum für Weihnachten.
Die nächtelangen Gespräche mit deiner Schwester.
Die Spielabende im Garten mitten in der Nacht.
Die Besuche bei deiner Tante.
Deinen Hund, den du einfach mal knuddeln kannst.
Der weltbeste Kuchen deiner Oma.
Und noch so viel mehr.
Dann kommen Tage, an denen du einfach nur nach Hause willst, weil alles so anders ist.
Dazu kommen auch noch Albträume, die dich nachts nicht schlafen lassen.
Andere mögen sich fragen, warum du dir das alles antust.
Warum du nicht einfach alles hinschmeißt und nach Hause fliegst.
Warum?
Weil das Ganze es wert ist.
Trotz all den schweren Zeiten würdest du deine Entscheidung niemals rückgängig machen.
Selbst nach dem 100. Mal würdest du dich noch immer genauso entscheiden
wie beim ersten Mal.
Auch wenn auf den ersten Blick nicht alles so toll ist wie in deinen Vorstellungen,
am Ende ist es sogar noch schöner als du es dir erträumt hast.
Tausende Kilometer von deinem Zuhause gibt es einen Ort, an dem du willkommen bist.
Den du dein Zuhause nennen kannst.
Menschen, die eigentlich Fremde sind, nehmen dich als ihre Tochter auf,
einfach so.
Plötzlich hast du zwei Mütter und zwei Väter, die dich lieben.
Die dich abends fragen, wie dein Tag war.
Die stolz auf deine Konzerte kommen.
Zwei Mütter, die dir immer wieder sagen, wie gut ihnen deine neue Frisur gefällt.
Die dich einfach verstehen, weil sie das selbe durchgemacht haben.
Zwei Väter, die bei dem Gebrauch eines fremden Jungennamens misstrauisch werden.
Die dich auch nachts oder am frühen Morgen von einer Party abholen kommen.
Und dann hast du auch noch eine Schwester, die du lieben lernst wie eine richtige Schwester.
Mit der du durch dick und dünn gehst.
Die zu einer guten Freundin wird, die immer für dich da ist.
Zu der du in der Pause laufen kannst,
um dir ihren Taschenrechner für deinen Mathetest auszuleihen.
Mit der du ohne Grund im Abstellraum auf dem Boden schläfst.
Die dich morgens im Schulbus fragt, was im nächsten Kapitel passiert, in dem Buch,
das ihr für Englisch lesen sollt.
Die dir eine lachende Sonne in deinen Schülerkalender malt für den Tag,
an dem du eine Arbeit in Geschichte schreibst.
Die du auch ohne viele Worte verstehst.
Und wieder sind es die kleinen Dinge,
die dir klar machen, dass du dich richtig entschieden hast.
Der lachende Busfahrer, der dich fragt, ob du von Bären verfolgt wurdest,
wenn du mal wieder zu spät zum Schulbus rennst.
Die an eine Videothek erinnernde DVD-Sammlung deines Dads.
Die Begeisterung der ganzen Schule bei dem Basketballspiel der Schulmannschaft.
Das Eis, das selbst in Italien nicht besser schmecken könnte.
Die Tatsache, dass es niemanden stört wenn du die Geschichtsstunde mit dem Kopf auf dem Tisch liegend, schlafend verbringst.
Die 23 jährige Chorlehrerin, die dir im Unterricht erzählt,
dass sie sich ihre halbe Augenbraue aus Versehen abrasiert hat.
Die Sonntage an denen du nach der Kirche shoppen gehen kannst.
Der Deutschlehrer, mit dem du auf Deutsch über die ganzen Amerikaner lästern kannst.
Die Aufregung vor dem Homecoming Game des Footballteams an deiner Schule
und der panischen Kleiderfrage für den Homecoming Dance danach.
Die Tatsache, dass Leute, die du nur vom Sehen kennst, dich einfach nach Hause bringen, obwohl es 30 Minuten Fahrt bis zu deinem Haus sind
und sie in der entgegen gesetzten Richtung wohnen.
Die Tage, an denen alle Lehrer und Schüler in den Schulfarben zur Schule kommen.
Die iMac Computer in der Bibliothek.
Die Fahrt auf dem ATV, auch wenn es kalt ist.
Die Menschen, die alle ihr Deutsch an dir testen wollen.
Die Mottotage in der Schule, and denen alle mitmachen und sich auch die
peinlichsten Klamotten anziehen.
Die Liste ist endlos.
Schon vor dem eigentlichen Austauschjahr gab es besonders schöne Momente,
die du dein Leben lang nicht vergisst.
Die ernst gemeinten Tränen bei deinem Abschied.
Die ganzen Geschenke,
die sich deine Freunde mit so viel Mühe ausgedacht haben.
Einfach der Gedanke,
dass deine Freunde und deine Familie dich wirklich unglaublich lieben.
Vielleicht die Vorbereitungstagung die du hattest.
Bei der du so viele nette Leute kennen gelernt hast, die dich verstehen,
weil sie in dem Moment das selbe durchgemacht wie du selbst.
Mit denen du Unvergessliches erlebt hast.
Mit denen du offen über deine Ängste sprechen konntest, ohne Angst davor zu haben, dass sie dich auslachen würden.
Von denen Einige zu wichtigen Freunden geworden sind.
Ja, ein Austauschschüler zu sein ist nicht einfach.
Aber jeder Moment,
in dem du dir am liebsten die Seele aus dem Leib geschrieen hättest,
jede Träne,
die du vergossen hast
und jeder Tag,
an dem du alles hinschmeißen und die Zeit zurückdrehen wolltest,
waren es wert.
Niemand hat jemals behauptet es wäre einfach.
Niemand hat jemals behauptet es gäbe nur schöne Zeiten.
Ein Austauschschüler zu sein bedeutet, Neues kennen zu lernen.
Eine neue Sprache kennen zu lernen.
Eine neue Kultur kennen zu lernen.
Neue Sitten kennen zu lernen.
Fremde Menschen kennen zu lernen.
Doch als Austauschschüler lernt man noch so viel mehr.
Man lernt andere Wege der Kommunikation.
Man lernt sich in zwei Sprachen zu verständigen, zu denken und sogar zu träumen.
Man lernt eine andere Denkweise zu verstehen.
Man lernt, was es heißt Verantwortung zu übernehmen.
Man lernt, dass man für seine Träume kämpfen muss.
Man lernt dankbar zu sein, für das, was man hat.
Doch das wichtigste, das du lernst ist, wer du wirklich bist.
Plötzlich wirst du gefragt, ob du am Wochenende lieber ausschlafen willst,
oder etwas unternehmen willst.
Man fragt dich ob du lieber Zeit mit der Familie vor dem Fernseher verbringst,
oder lieber für dich allein ein Buch liest.
Das Schweigen, was für dich schon immer selbstverständlich war,
wird als schlechte Laune ausgelegt.
Die Frage, ob du immer Kaugummi kaust wenn du genervt bist,
ist gar nicht mal so abwegig.
Und deiner Angewohnheit,
Jedem freundlich gegenüber zu treten und deine Abneigung niemals offen zu zeigen,
hast du schon lange keine Beachtung mehr geschenkt.
Doch in einem völlig neuem Umfeld kommen solche Fragen nun einmal auf,
und mit einem Mal machst du dir Gedanken über deinen Charakter oder deine Eigenschaften, die bis jetzt immer selbstverständlich für dich waren.
Als Austauschschüler erlebt man Höhen und Tiefen,
viele schöne, aber auch viele schwere Zeiten.
Aber das ist es wert
Ein Austauschschüler zu sein ist nicht einfach.
Neben den Menschen, die dir immer zur Seite stehen,
dich unterstützen und dir Mut zusprechen,
gibt es auch immer die Zweifler und Neider, die dir dein Glück nicht gönnen.
Plötzlich reden Menschen, von denen du geglaubt hast, sie seien deine Freunde,
hinter deinem Rücken.
Das schaffst du ja doch nicht.
Nach ein paar Monaten bist du eh wieder zu Hause.
Was bildest du dir eigentlich ein?
Und trotzdem lächelst du weiterhin als ob nichts wär’.
Hörst dir die geheuchelten Abschiedsgrüße an.
„Ich schaffe das schon.“
Irgendwie.
Bestimmt.
Es gibt Tage, an denen du dir selbst nicht glaubst.
Am liebsten würdest du die Zeit zurückdrehen.
Was hat dich bloß zu diesem Irrsinn geritten?
Vielleicht wolltest du einfach beweisen, dass du stark genug bist.
All den Zweiflern um dich herum.
„Du musst uns nichts beweisen.“,
sagen die Menschen, die dich lieben.
„Ich weiß“
Und mit der Zeit verstehst du, dass du diesen Menschen nichts beweisen musst.
Doch jetzt willst du es dir selbst beweisen.
Am Flughafen überlegst du dir dann für einen Moment ernsthaft,
deine Koffer zu nehmen und zurück nach Hause zu fahren.
Einfach so, als ob nie etwas gewesen wäre.
Doch wofür hast du dir dann den ganzen Stress angetan?
In deinem neuen Zuhause angekommen, ist es dann auch nicht immer so wie erhofft.
Und mit der Zeit wird dir bewusst, dass es die kleinen,
und bisher selbstverständlichen Dinge sind,
die plötzlich viel wichtiger erscheinen.
Die Kochkünste deiner Mutter.
Das typische „Morgen“ deiner Freundin auf dem Schulweg.
Dein Lieblings-Radiosender in Auto.
Das Lachen mit Freunden über Dinge, die nicht lustig sind.
Dein Vater, der einfach alles kann.
Die Bushaltestelle um die Ecke.
Die sarkastischen Kommentare deiner Schwester.
Deine Lieblingsschokolade.
Die Fußgängerzone in deiner Stadt.
Das ernst gemeinte „Das wird schon!“ deiner Freunde.
Die Abende mit deiner Mutter vor dem Fernseher,
obwohl keiner von euch gerne fernsieht.
Der echte Baum für Weihnachten.
Die nächtelangen Gespräche mit deiner Schwester.
Die Spielabende im Garten mitten in der Nacht.
Die Besuche bei deiner Tante.
Deinen Hund, den du einfach mal knuddeln kannst.
Der weltbeste Kuchen deiner Oma.
Und noch so viel mehr.
Dann kommen Tage, an denen du einfach nur nach Hause willst, weil alles so anders ist.
Dazu kommen auch noch Albträume, die dich nachts nicht schlafen lassen.
Andere mögen sich fragen, warum du dir das alles antust.
Warum du nicht einfach alles hinschmeißt und nach Hause fliegst.
Warum?
Weil das Ganze es wert ist.
Trotz all den schweren Zeiten würdest du deine Entscheidung niemals rückgängig machen.
Selbst nach dem 100. Mal würdest du dich noch immer genauso entscheiden
wie beim ersten Mal.
Auch wenn auf den ersten Blick nicht alles so toll ist wie in deinen Vorstellungen,
am Ende ist es sogar noch schöner als du es dir erträumt hast.
Tausende Kilometer von deinem Zuhause gibt es einen Ort, an dem du willkommen bist.
Den du dein Zuhause nennen kannst.
Menschen, die eigentlich Fremde sind, nehmen dich als ihre Tochter auf,
einfach so.
Plötzlich hast du zwei Mütter und zwei Väter, die dich lieben.
Die dich abends fragen, wie dein Tag war.
Die stolz auf deine Konzerte kommen.
Zwei Mütter, die dir immer wieder sagen, wie gut ihnen deine neue Frisur gefällt.
Die dich einfach verstehen, weil sie das selbe durchgemacht haben.
Zwei Väter, die bei dem Gebrauch eines fremden Jungennamens misstrauisch werden.
Die dich auch nachts oder am frühen Morgen von einer Party abholen kommen.
Und dann hast du auch noch eine Schwester, die du lieben lernst wie eine richtige Schwester.
Mit der du durch dick und dünn gehst.
Die zu einer guten Freundin wird, die immer für dich da ist.
Zu der du in der Pause laufen kannst,
um dir ihren Taschenrechner für deinen Mathetest auszuleihen.
Mit der du ohne Grund im Abstellraum auf dem Boden schläfst.
Die dich morgens im Schulbus fragt, was im nächsten Kapitel passiert, in dem Buch,
das ihr für Englisch lesen sollt.
Die dir eine lachende Sonne in deinen Schülerkalender malt für den Tag,
an dem du eine Arbeit in Geschichte schreibst.
Die du auch ohne viele Worte verstehst.
Und wieder sind es die kleinen Dinge,
die dir klar machen, dass du dich richtig entschieden hast.
Der lachende Busfahrer, der dich fragt, ob du von Bären verfolgt wurdest,
wenn du mal wieder zu spät zum Schulbus rennst.
Die an eine Videothek erinnernde DVD-Sammlung deines Dads.
Die Begeisterung der ganzen Schule bei dem Basketballspiel der Schulmannschaft.
Das Eis, das selbst in Italien nicht besser schmecken könnte.
Die Tatsache, dass es niemanden stört wenn du die Geschichtsstunde mit dem Kopf auf dem Tisch liegend, schlafend verbringst.
Die 23 jährige Chorlehrerin, die dir im Unterricht erzählt,
dass sie sich ihre halbe Augenbraue aus Versehen abrasiert hat.
Die Sonntage an denen du nach der Kirche shoppen gehen kannst.
Der Deutschlehrer, mit dem du auf Deutsch über die ganzen Amerikaner lästern kannst.
Die Aufregung vor dem Homecoming Game des Footballteams an deiner Schule
und der panischen Kleiderfrage für den Homecoming Dance danach.
Die Tatsache, dass Leute, die du nur vom Sehen kennst, dich einfach nach Hause bringen, obwohl es 30 Minuten Fahrt bis zu deinem Haus sind
und sie in der entgegen gesetzten Richtung wohnen.
Die Tage, an denen alle Lehrer und Schüler in den Schulfarben zur Schule kommen.
Die iMac Computer in der Bibliothek.
Die Fahrt auf dem ATV, auch wenn es kalt ist.
Die Menschen, die alle ihr Deutsch an dir testen wollen.
Die Mottotage in der Schule, and denen alle mitmachen und sich auch die
peinlichsten Klamotten anziehen.
Die Liste ist endlos.
Schon vor dem eigentlichen Austauschjahr gab es besonders schöne Momente,
die du dein Leben lang nicht vergisst.
Die ernst gemeinten Tränen bei deinem Abschied.
Die ganzen Geschenke,
die sich deine Freunde mit so viel Mühe ausgedacht haben.
Einfach der Gedanke,
dass deine Freunde und deine Familie dich wirklich unglaublich lieben.
Vielleicht die Vorbereitungstagung die du hattest.
Bei der du so viele nette Leute kennen gelernt hast, die dich verstehen,
weil sie in dem Moment das selbe durchgemacht wie du selbst.
Mit denen du Unvergessliches erlebt hast.
Mit denen du offen über deine Ängste sprechen konntest, ohne Angst davor zu haben, dass sie dich auslachen würden.
Von denen Einige zu wichtigen Freunden geworden sind.
Ja, ein Austauschschüler zu sein ist nicht einfach.
Aber jeder Moment,
in dem du dir am liebsten die Seele aus dem Leib geschrieen hättest,
jede Träne,
die du vergossen hast
und jeder Tag,
an dem du alles hinschmeißen und die Zeit zurückdrehen wolltest,
waren es wert.
Niemand hat jemals behauptet es wäre einfach.
Niemand hat jemals behauptet es gäbe nur schöne Zeiten.
Ein Austauschschüler zu sein bedeutet, Neues kennen zu lernen.
Eine neue Sprache kennen zu lernen.
Eine neue Kultur kennen zu lernen.
Neue Sitten kennen zu lernen.
Fremde Menschen kennen zu lernen.
Doch als Austauschschüler lernt man noch so viel mehr.
Man lernt andere Wege der Kommunikation.
Man lernt sich in zwei Sprachen zu verständigen, zu denken und sogar zu träumen.
Man lernt eine andere Denkweise zu verstehen.
Man lernt, was es heißt Verantwortung zu übernehmen.
Man lernt, dass man für seine Träume kämpfen muss.
Man lernt dankbar zu sein, für das, was man hat.
Doch das wichtigste, das du lernst ist, wer du wirklich bist.
Plötzlich wirst du gefragt, ob du am Wochenende lieber ausschlafen willst,
oder etwas unternehmen willst.
Man fragt dich ob du lieber Zeit mit der Familie vor dem Fernseher verbringst,
oder lieber für dich allein ein Buch liest.
Das Schweigen, was für dich schon immer selbstverständlich war,
wird als schlechte Laune ausgelegt.
Die Frage, ob du immer Kaugummi kaust wenn du genervt bist,
ist gar nicht mal so abwegig.
Und deiner Angewohnheit,
Jedem freundlich gegenüber zu treten und deine Abneigung niemals offen zu zeigen,
hast du schon lange keine Beachtung mehr geschenkt.
Doch in einem völlig neuem Umfeld kommen solche Fragen nun einmal auf,
und mit einem Mal machst du dir Gedanken über deinen Charakter oder deine Eigenschaften, die bis jetzt immer selbstverständlich für dich waren.
Als Austauschschüler erlebt man Höhen und Tiefen,
viele schöne, aber auch viele schwere Zeiten.
Aber das ist es wert
Sonntag, 12. Mai 2013
Gastfamilienwechsel
Hallo Welt!
Jetzt hat es doch wieder länger gedauert, als eigentlich geplant.
Tut mir echt leid und ich werde diesen Post nicht ganz zu ausführlich machen wie den letzten, da der doch ein Monster-Post war. ;D
Ich werde jetzt auch erstmal nur darüber schreiben was passiert ist und lasse euch dann über den nächsten Post abstimmen.
Mitte März musste ich meine Gastfamilie wechseln.
Warum weiß ich nicht, da sie keine richtigen Gründe genannt haben und mir auch vorher niemals gesagt haben, dass ich etwas falsch mache.
Und, meiner Meinung nach, wenn dir nicht gesagt wird, dass du etwas falsch machst, dann kannst du dich doch nur so verhalten, wie du denkst, dass es richtig ist, oder?
Das war Samstag Abend.
Sie wollten mich am liebsten sofort loswerden, aber das ging dann doch nicht.
War natürlich ein super Gefühl und meine Gastschwester war wirklich unglücklich und hat sogar geweint.
Am Sonntag Mittag hat mich die Koordinatorin meiner Gastschwester abgeholt, da meine keine Zeit hatte und bei ihr war ich dann bis Montag Abend.
Sie war richtig lieb und nett und ihr werdet es nicht glauben!
Sie kommt aus Deutschland!
Sie ist mit 3 Jahren nach Australien umgezogen, kann aber trotzdem Deutsch sprechen und ihre Tochter hat ein ATJ in Deutschland gemacht.
Am Montag Abend hat mich dann meine Koordinatorin abgeholt.
Sie hat drei Kinder, 13, 11 und 7.
Erst hieß es, dass ich nur bis sie eine neue Gastfamilie gefunden haben bleiben, aber dann haben wir entschieden, dass ich für die restliche Zeit bei ihr bleiben kann.
Es passt einfach richtig gut und ich hatte so viel Spaß in der letzten Zeit, auch wenn mir nicht wirklich etwas besonderes gemacht haben. :)
Leider musste ich, weil meine neue Familie zu weit weg von der Schule wohnt, diese auch wechseln.
Und wie ihr ja seht, ich bin jetzt richtig glücklich hier und werde so hoffentlich meine restliche Zeit hier in Australien genießen können.
Eure Hannah
P.S.: Ich habe mich jetzt doch dazu entschieden, dies alleine zu posten, da es doch sehr wichtig ist. Es wird dann noch einen Post über die Ferien und die neue Schule geben.
Wenn ihr euch noch andere Themen wünscht (Land&Leute, Sprache usw...) dann schreibt es bitte in die Kommentare und ich werde versuchen so bald wie möglich etwas darüber zu schreiben.
Jetzt hat es doch wieder länger gedauert, als eigentlich geplant.
Tut mir echt leid und ich werde diesen Post nicht ganz zu ausführlich machen wie den letzten, da der doch ein Monster-Post war. ;D
Ich werde jetzt auch erstmal nur darüber schreiben was passiert ist und lasse euch dann über den nächsten Post abstimmen.
Mitte März musste ich meine Gastfamilie wechseln.
Warum weiß ich nicht, da sie keine richtigen Gründe genannt haben und mir auch vorher niemals gesagt haben, dass ich etwas falsch mache.
Und, meiner Meinung nach, wenn dir nicht gesagt wird, dass du etwas falsch machst, dann kannst du dich doch nur so verhalten, wie du denkst, dass es richtig ist, oder?
Das war Samstag Abend.
Sie wollten mich am liebsten sofort loswerden, aber das ging dann doch nicht.
War natürlich ein super Gefühl und meine Gastschwester war wirklich unglücklich und hat sogar geweint.
Am Sonntag Mittag hat mich die Koordinatorin meiner Gastschwester abgeholt, da meine keine Zeit hatte und bei ihr war ich dann bis Montag Abend.
Sie war richtig lieb und nett und ihr werdet es nicht glauben!
Sie kommt aus Deutschland!
Sie ist mit 3 Jahren nach Australien umgezogen, kann aber trotzdem Deutsch sprechen und ihre Tochter hat ein ATJ in Deutschland gemacht.
Am Montag Abend hat mich dann meine Koordinatorin abgeholt.
Sie hat drei Kinder, 13, 11 und 7.
Erst hieß es, dass ich nur bis sie eine neue Gastfamilie gefunden haben bleiben, aber dann haben wir entschieden, dass ich für die restliche Zeit bei ihr bleiben kann.
Es passt einfach richtig gut und ich hatte so viel Spaß in der letzten Zeit, auch wenn mir nicht wirklich etwas besonderes gemacht haben. :)
Leider musste ich, weil meine neue Familie zu weit weg von der Schule wohnt, diese auch wechseln.
Und wie ihr ja seht, ich bin jetzt richtig glücklich hier und werde so hoffentlich meine restliche Zeit hier in Australien genießen können.
Eure Hannah
P.S.: Ich habe mich jetzt doch dazu entschieden, dies alleine zu posten, da es doch sehr wichtig ist. Es wird dann noch einen Post über die Ferien und die neue Schule geben.
Wenn ihr euch noch andere Themen wünscht (Land&Leute, Sprache usw...) dann schreibt es bitte in die Kommentare und ich werde versuchen so bald wie möglich etwas darüber zu schreiben.
About Exchange
Exchange is change. Rapid, brutal, beautiful, hurtful, colorful, amazing, unexpected, overwhelming and most of all constant change. Change in lifestyle, country, language, friends, parents, houses, school, simply everything.
Exchange is realizing that everything they told you beforehand is wrong, but also right in a way.
Exchange is going from thinking you know who you are, to having no idea who you are anymore to being someone new. But not entirely new. You are still the person you were before but you jumped into that ice cold lake. You know how it feels like to be on your own. Away from home, with no one you really know. And you find out that you can actually do it.
Exchange is learning to trust. Trust people, who, at first, are only names on a piece of paper, trust that they want the best for you, that they care. Trust, that you have the strength to endure a year on your own, endure a year of being apart from everything that mattered to you before. Trust that you will have friends. Trust that everything’s going to be alright. And it is seeing this trust being justified.
Exchange is thinking. All the time. About everything. Thinking about those strange costumes, the strange food, the strange language. About why you’re here and not back home. About what it’s going to be like once you come back home. How that boy is going to react when you see him again. About who’s hanging out where this weekend. At first who’s inviting you at all. And in the end where you’re supposed to go, when you’re invited to ten different things. About how everybody at home is doing. About how stupid this whole time-zone thing is. Not only because of home, but also because the TV ads for shows keep confusing you.
Thinking about what’s right and what’s wrong. About how stupid or rude you just were to someone without meaning to be. About the point of all this. About the sense of life. About who you want to be, what you want to do. And about when that English essay is due, even though you’re marks don’t count. About whether you should go home after school, or hang out at someone’s place until midnight. Someone you didn’t even know a few months ago. And about what the hell that guy just said.
Exchange is people. Those incredibly strange people, who look at you like you’re an alien. Those people who are too afraid to talk to you. And those people who actually talk to you. Those people who know your name, even though you have never met them. Those people, who tell you who to stay away from. Those people who talk about you behind your back, those people who make fun of your country. All those people, who aren’t worth your giving a damn. Those people you ignore.
And those people who invite you to their homes. Who keep you sane. Who become your friends.
Exchange is music. New music, weird music, cool music, music you will remember all your life as the soundtrack of your exchange. Music that will make you cry because all those lyrics express exactly how you feel, so far away. Music that will make you feel like you could take on the whole world. And it is music you make. With the most amazing musicians you’ve ever met. And it is site reading a thousand pages just to be part of the school band or the vocal class.
Exchange is uncomfortable. It’s feeling out of place, like a fifth wheel. It’s talking to people you don’t like. It’s trying to be nice all the time. It’s bugs.. and bears. It’s cold, freezing cold. It’s homesickness, it’s awkward silence and its feeling guilty because you didn’t talk to someone at home. Or feeling guilty because you missed something because you were talking on Skype.
Exchange is great. It’s feeling the connection between you and your host parents grow. It’s hearing your host sister asking where her sister is. It’s knowing in which cupboard the peanut butter (Nutella) is. It’s meeting people from all over the world. It’s having a place to stay in almost every country of the world. It’s getting 4 new families. One of them being a huge group of the most awesome teenagers in the world.
It’s cooking food from your home country and not messing up. It’s seeing beautiful landscapes that you never knew existed.
Exchange is exchange students. The most amazing people in the whole wide world. Those people from everywhere who know exactly how you feel and those people who become your absolute best friends even though you only see most of them 3 or 4 times during your year. The people, who take almost an hour to say their final goodbyes to each other. Those people with the jackets full of pins. All over the world.
Exchange is falling in love. With this amazing, wild, beautiful country. And with your home country.
Exchange is frustrating. Things you can’t do, things you don’t understand. Things you say, that mean the exact opposite of what you meant to say. Or even worse…
Exchange is understanding.
Exchange is unbelievable.
Exchange is not a year in your life. It’s a life in one year.
Exchange is nothing like you expected it to be, and everything you wanted it to be.
Exchange is the best year of your life so far. Without a doubt. And it’s also the worst. Without a doubt.
Exchange is something you will never forget, something that will always be a part of you. It is something no one back at home will ever truly understand.
Exchange is growing up, realizing that everybody is the same, no matter where they’re from. That there is great people and douche bags everywhere. And that it only depends on you how good or bad your day is going to be. Or the whole year.
And it is realizing that you can be on your own, that you are an independent person. Finally. And it’s trying to explain that to your parents.
Exchange is dancing in the rain for no reason, crying without a reason, laughing at the same time. It’s a turmoil of every emotion possible.
Exchange is everything. And exchange is something you can’t understand unless you’ve been through it.
Sonntag, 7. April 2013
Fotos & Videos
Hey!
Es tut mir leid, dass es mit meinem 2. Australien Post nichts mehr geworden ist, aber ich war nicht viel zu Hause in letzter Zeit. Aber dazu mehr, wenn dann der eigentliche Post kommt.
Und das wird er auf jeden Fall noch in den Ferien, also spätestens in einer Woche.
Aber, wie ihr ja in der Überschrift sehen könnt, es geht um Fotos und Videos.
Da ich euch ja welche versprochen habe und ich auch schon danach gefragt wurde, gibt es jetzt welche.
Also wer neugierig ist und etwas von Australien sehen will und nicht nur lesen will, wirft einen Blick darauf. Oder auch einen Klick
Bis zum nächten Mal!
Eure Hannah
Es tut mir leid, dass es mit meinem 2. Australien Post nichts mehr geworden ist, aber ich war nicht viel zu Hause in letzter Zeit. Aber dazu mehr, wenn dann der eigentliche Post kommt.
Und das wird er auf jeden Fall noch in den Ferien, also spätestens in einer Woche.
Aber, wie ihr ja in der Überschrift sehen könnt, es geht um Fotos und Videos.
Da ich euch ja welche versprochen habe und ich auch schon danach gefragt wurde, gibt es jetzt welche.
Also wer neugierig ist und etwas von Australien sehen will und nicht nur lesen will, wirft einen Blick darauf. Oder auch einen Klick
Bis zum nächten Mal!
Eure Hannah
Mittwoch, 27. März 2013
Australien
Hey, ihr alle am anderem Ende der Welt oder wo immer ihr auch sein moegt!!!!
Ich weiss, ich habe schrecklich lange nihcts mehr geschrieben, aber es ging mir hier echt nicht gut. Ich hatte rrichtig schlimmes Heimweh und wollte wirklich einfach nur noch nach Hause. Also einfach gesagt, ich wollte mit dem naechsyem Flugeug zurueck nach Deutschland. Aber wie gesagt "ich wollte", aber warum und was sonst alles passiert ist seitdem ich hier bin, erfahrt ihr der Reihe nach.
Nach so langer Zeit ist es natuerlich schwer irgendwo anzufangen, also lassen wir es mal ganz klassisch und beginnen am Anfang.
Ich bin das letzte mal zur Schule am 25. Januar gegangen, also 6 Tage bevor ich geflogen bin, da ich so den Montag, Dienstag und Mittwoch hatte Sachen vorzubereiten, zu packen und was man sonst noch alles machen muss.
Es war ein komisches Gefuehl und selbst dann habe ich es immer noch nicht richtig begriffen, dass ich erst in 10 Monaten diese Schule wieder betreten werde. Ich habe mich auch schon die ganze Woche ueber von verschiedenen Lehrern verabschiedet, da ich manche nur einmal in der Woche habe.
Am Freitag hatte ich dann auch zum letztem Mal AG und 2 Stunden spaeter haben wir schon meine Freundin aus Mannheim vom Bahnhof abgeholt, da ich am Abend meine Abschiedsparty hatte.
Um 18 Uhr oder etwas spaeter sind dann alle meine Freunde gekommen und wir haben Racelette gegessen und einen Film angeschaut. Auch da war es noch nicht wirklich real fuer mich, meine Freunde haben geweint und ich habe es einfach immer noch nicht glauben koennen.
Es ist wirklich ein seltsames Gefuehl, da man sich 10 Monate weg sein einfach nicht vorstellen kann.
Alle haben mir echtt liebe Sachen geschenkt, ich werde jetzt nicht alles aufzaehlen, ich hoffe ihr verzeiht mir das.
Leider habe ich vergesse alle auf meiner Deutschlandfahne unterschreiben zu lassen, sodass ich die dann am Donnerstag nochmal mit zur Schule genommen habe. Also ich bin nicht mehr zum Unterricht gegangen, sondern habe nur mein Zeugnis abgeholt, da alle es eigentlich am Freitag bekommen sollten, aber ich wollte es unbedingt vorher noch haben und es als erste sehen.
Ich war natuerlich mal wieder nicht zufrieden, aber amn muss dazu sagen, dass ich es nie bin und dafuer dass ich das ganze Schuljahr ueber richtig unmotiviert war, war es dann doch gut. Also nicht fslsch verstehen ich hatte einen Schnitt von besser als 2.0, aber in manchen Faecher haette es doch noch besser sein koennen. Ich habe das ganze jahr halt wirklich nur das noetigste oder weniger gemacht und ich weiss, dass es dumm ist, da meine Noten ja schliesslich zaehlen, aber jetzt auch egal.
Gepackt habe ich am Mittwoch, also am Tag bevor ich abgeflogen bin.
Ich habe auch alles ohne Probleme in den Koffer bekommen, oder viel mehr meine Mutter und vergessen habe ich auch nichts, ich hatte wohlgemerkt keine Packliste.
Leider war mein Koffer aber zu schwer, etwa 22kg und das auch nur, weil mein Handgepaeck warscheinlich 11kg gewogen hat.
Die Gastgeschene waren aber leider auch so schwer, ich hatte ein Kochbuch mit deutschen Rezepten auf Englisch (von Dr. Oetcker, falls ihr das auch in betracht ziehen wollt), einen Reisefuehrer (auch auf Englisch) ueber meine Stadt, einen Magnet mit dem Freiburger Muenster und eine tasche mit Schwarzwald-Freiburg draufgeschrieben fuer meine jaapanische Gastschwester.
Um etwa 15 Uhr, wie ihr ja in meinem "Jetzt?!" Post gelsen habt, sind wir dann zum Bahnhof gefahren und dann bin ich mit meiner Mutter zusammen mit dem Zug 2 1/2 Stunden zum Frankfurter Flughafen gefahren.
Dort habe ich dann ein Maedchen, auch von DFSR getroffen, mit dem ich zusammen nach Singapore fliegen sollte. Wir kannten uns auch schon vom VBS.
Als ich dann meinen Koffer eingecheckt habe, hat sich herausgestellt, dass ich 30 kg mitnehmen koennte. War natuerlich toll, es erst dann zu erfahren, da ich so nur zwei Jeans und 2 Paar Schuhe mitnehmen konnte.
in den E-mails von DFSR hiess es naemlich immer nur "20 Kg plus 7 kg Handgepaeck, wobei 10 kg extra angefragt werden koennen". Aber wie macht man das?
Schlussendlich konnte ich so noch dnige aus meinem Rucksack in den Koffer packen und hatte dann 24 kg Gepaeck. Mein Rucksack war aber immer noch zu schwer, aber meine Mutter meinte, Handgepaeck wird nie gewogen und wenn in Deutschland keiner etwas sagt, dann sagt in Singapore auch keiner etwas.
Wir mussten dann noch 2 oder 3 Stunden warten, bevor wir zur Sicherheitskontrolle konnten, aber Lauras, das Maedchen mit dem ich geflogen bin, Eltern und ihre Schwester sind schon vorher gegangen.
Schlussendlich musste ich mich dann auch von der letzten Person verabschieden und selbst in diesem Moment war mir noch nicht klar, was genau 10 Monate weg von zu Hause heissen.
Da ich alleine geflogen bin, konnte ich eine Art Begleitung zum Gate und so weiter haben. Das haben wir auch gemacht, sodass Laura und ich nicht bei der Passkontrolle anstehen mussten und auch durch die Sicherheitskontrolle fuer das Personal durften. Wir durften auch mit als erste ins Flugzeug und das durch die First oder Business Class.
War interessant das zu sehen und man wuenschte sich dort zu bleiben.
Der Moment in dem ich anfing zu begreifen, dass ich wirklich weg von zu Hause sein werde und jetzt nach Australien fliege, war der Moment, in dem sie sagten, dass die Tueren jetzt geschlossen sind. Das fand ich sogar noch schlimmer als das Starten, also das verlassen, des deutschen Bodens.
Der Flug war an sich gar nicht so schlimm, wie man es bei dieser Laenge erwartet.
Ich fand nur das Essen bloed und habe eigentlich nicht wirklich etwas gegessen, aber da ich ja als "besondere Person", wie ich angefangen habe es zu nennen, geflogen bin, bekamen wir es immer als erste und hatten auch eine ganze Reihe fuer uns.
Wir hatten richtig viele Tourbolenzen, also immer fuer etwa 30 min bis 1 Stunde und zwischen drin, nur etwa 10-15 min Pause.
Aber es hat mir eigentlich Spass gemacht, nur einmal habe ich mich richtig erschrocken und hatte auch Angst, weil sich auch die Flugbegleiter hinsetzten mussten. Und wer von euch "Tuerkisch fuer Anfaenger" kennte, weiss dass ganz am Anfang gesagt wird, dass es nur schlimm ist, wenn sich auch das Personal hinsetzen muss.
Naja, wie auch immer es war eigentlich ganz lustig, ich habe aber leider nur etwa 3-4 Stunden von 11 geschlafen und komischer Weise habe ich die restlich Zeit ueber nichts gemacht. Keine Ahnung warum und wie ich das ausgehalten habe... Wir hatten alle in unserem Sitz einen Bildschirm und konnten dort Filme schauen, also richtige Kinofilme, wie zum Beispiel "Pitch Perfect", aber auch Serien und Musik konnte man auch hoeren, habe aber irgendwie nicht davon gemacht.
Ich persoenlich fand am besten, dass man auf dem Billdschirm immer sehen konnte wo das Flugzeug gerade ist, wie schnell man fliegt, die Zeit am Aubflugsort und am Ziel, die Hoehe, die Geschwindigkeit und andere wichtige Dinge. Aber am wichtigsten natuerlich die Zeit.
Da wir die meiste Zeit Rueckenwind (Tailwind) hatten, waren wir dann eine Stunde frueher in Singapore.
Da mussten wir dann mit einer Frau mitkommen und eingentlich wollten die, dass ich die ganze Zeit (5 Stunden!!) in so einem komischem Raum bleibe, aber zum Glueck war es okay, wenn meine Mutter mir eine SMS schickt. Danach durften wir dann auf dem Flughafen rumlaufen.
Wir sind aber die ganze Zeit nur in unserem Terminal geblieben, da der Flughafen einfach so gross ist und man sich leicht verlaufen kann, da man mit Skytrains vom einem zum anderem fahren muss.
Naja, wir sind dann etwa 4 Stunden einfach nur vom einem Ende zum Anderem gelaufen, haben ein Paar Fotos gemacht und das wars auch schon. Wir sind halt die ganze Zeit gelaufen, da wir dachten, das waere vielleicht besser, da wir vorher so lange sassen und ja noch mindestens einen Flug vor uns hatten.
Im ganzen terminal verteilt gab es tafel mit den Fluegen und wir haben die ganze Zeit darauf gewartet unseren Flug zu sehen, schliesslich war es der Flug der uns wirklich in unser Gastland bringen sollte.
Etwas Angst hatten wir auch, oder mehr ich, da viele Fluege nach Australien gestrichen wurden und was macht man, wenn man irgendwo dazwischen in einem Fremdenland, dessen Sprache man nicht spricht und deren Einwohner grausam schlechtes Englisch sprechen, und der Weiterflug gestrichen wird?
Meine Erleichterung war umso grosser als dann endlich mein Flug nach Melbourne erschien.
Wie ihr ja schon gesehen habt, gab es in dem ganzem Flughafen kostenloses W-lan. Also das heisst, es gab ueberall Computer, die man benutzen konnte und wie ihr ja wisst, habe ich das dann auch gemacht und etwas fuer euch gepostet.
Mein Zeitgefuehl habe ich auch schon irgendwann dann verloren, es war naemlich erst 11 Uhr deutsche Zeit und ich haette wirklich einfach schlafen koennen. Unterschaetzt Fliegen aber nicht. Es ist ganz schoen anstrengedn, auch wenn du die ganze Zeit nur sitzt und man trinkt auch mehr als sonst.
Zum Flugzeug zu kommen war dann einfach nur das reine Chaos.
Laura, ist schon vor mir zum Boarding gegangen, da sie keinen hatte, der sie beigleitete, aber ich musste warten bis die Person kam.
Ich sollte um 8 Uhr wieder in dem Raum sein und es hiess immer, dass bald jemand kommt, aber am Ende habe ich bestimmt ueber eine Stunde gewartet und mussten wir noch auf eine Frau warten, da sie einfach nicht kam.
Stellt euch mal vor wie man sich dann fuehlt, wenn man nur noch 30 Minuten hat, bis das Flugzeug startet und man noch nicht einmal durch die Sicherheitskontrolle ist.
Schlussendlich ging dann aber doch alles gut und die Sicherheitskontrolle war einfach nur laecherlich. Da war sogar die in Deutschland fuer das Personal noch strenger.
Dieses Mal war ich dann aber als letzte im Flugzeug und leider musste ich auch am Fenster sitzten.
Ich hasse es naemlich am Fenster zu sitzten, da ich mich immer so eingequetscht fuehle, vorallem wenn ich die Leute nicht kenne. Auf dem erstem Flug hatte ich kein Problem damit, da ich und Laura ja schon kannte und wir auch nur zu zweit in einer Reihe sassen.
Am Anfang des Fluges habe ich dann versucht mein Abschiedbuch zu lesen. Judit, ich habe mit deinem Brief angefangen. Aber ich hatte den Brief nur aus dem Umschlag gezogen, da musste ich schon fast anfangen zu weinen und dann habe ich es erstmal sein gelassen.
Auf diesem Flug habe ich dann auch angefangen meinen "kleinen mini Fernseher" (den Bildschirm im Sitz vor mir) zu benutzen, also richtig zu benutzten und nicht nur die langsamen Fortschritte des Flugzeugs zu beobachten.
Ich habe mir Step up 3 Miami Heat angesehen, natuerlich auf Englisch, es gab sonst nur Franzoesisch und Chinesisch. Es gab nur einige wenige Deutsche Filme, aber die fand ich nicht wirklich interessant. Ich wollte unbedingt meine eigenen Kopfhoerer benutzen und nicht die von der Airline, aber da meine nur ein Ding zum Reinstecken haben und nicht zwei, wie die Anderen, konnte ich die Toene nur auf einer Seite hoeren. Nach einer Zeit hatte ich mich aber daran gewoehnt und ich bin sogar waehrend dem Film eingeschlafen. Einfach Mitten am Tag, zumindest in Deutschland, aber wie gesagt, ich hatte einfach kein Zeitgefuehl mehr und insgesamt 4-5 Stunden zu schlafen ist natuerlich immer noch besser als gar nichts. Danach habe ich mir noch eine Folge Bones angesehen, wenn jemand von euch es hier schaut, das ist wirklich total anders, da sie schon viel weiter in der Geschichte als wir sind. Aber ich verrate jetzt besser mal nichts.
Auf diesem Flug war es dann auch endgueltig vorbei mit dem Deutsch.
Auf dem erstem Flug konnten manch noch etwas Deutsch und die Durchsagen waren auch noch auf Deutsch, auch wenn es grauenhaft schlecht war, und ich hatte ja auch noch Laura.
Doch auf dem zweiten Flug waren dann wirklich meine Englischkenntnisse gefragt.
Etwa eine Stunde bevor wir gelandet sind, habe ich mich dann daran gemacht mein Abschiedsnbuch zu lesen, sozusagen ein zweiter Versuch.
Diesmal ging es dann auch und danke an Alle, die mir so viele liebe Dinge geschrieben haben. Ich habe mich wirklich gefreut und ihr habt wirklich so liebe Dinge geschrieben.
Alles in allem war aber auch der zweite und vorerst letzte Flug nicht so schlimm und wir waren wieder eine Stunde frueher da.
Ab da wurde es dann aber richtig aufregend.
Das erste Mal den Australischen Boden betreten und australisches Englisch hoeren. Ich habe es vom ersten Moment an geliebt.
Ich musste noch einen Zettle auf Englisch ausfuellen, also so etwas wie, bringe ich Nuesse mit nach Australien, da die Autralier ja sehr auf den Erhalt ihrer Natur bedacht sind.
Und dann auf zur Imagration.
Davor hatte ich wirklich etwas Angst, schliesslich koennen mich die Leute dort auch einfach wieder nach Deutschland schicken und dann war Alles umsonst.
Aber wie ihr seht, bin ich in Australien und mit der Imigration ist alles gut gegangen.
Darauf folgte aber noch der Nervenkitzel, ist mein Koffer wirklich da?
Das war er dann auch zum Glueck, aber wenn er nicht unter den Ersten ist, macht sich die Angst immer mehr breit. Was macht man am anderem Ende der Welt ohne alles? Ohne Kleidung, ohne Gastgeschenke?
Aber wie gesagt, schlussendlcih hatte ich dann doch meinen Koffer und das eigentlich sogar schnell.
Danach folgte das, wo vor man eigentlich am Meisten Angst hat. Aber ich irgendwie nicht wirklich, da ich nie wirklich darueber nachgedacht habe, da ich glaube, dass es so einfacher ist.
Das erste Mal die Gastfamilie treffen.
Ich bin dann auch erst einmal an ihnen vorbei gelaufen, so peinlich wie das auch ist.
Aber da waren sie dann auch, die Familie mit der ich die naechsten 10 monate hier verbringen sollte.
Es war auch ein Mann von meiner Partnerorganisation, YFU, da, warum habe ich nicht wirklich verstanden.
Meine Gastfamilie hatte mir einen riesigen Koala (mit zwei Babys) mitgebracht und dann ging es auch schon zum Auto.
Linksverkehr nicht vergessen! Es fühlt sich einfach voll seltsam an auf der "falschen" Seite der Strasse zu fahren und den Fahrer auch auf der "falschen" Seite sitzen zu sehen.
Während der Fahrt habe ich dann auch erfahren, dass sie jetzt drei Hunde und nicht nur zwei, wie gedacht, haben.
Die fahrt hat zwar nur etwa 45 Minuten gedauert, aber ich war insgesamt ueber 30 Stunden unterwegs.
Um ehrlich zu sein, kann ich mich gar nicht mehr an alles, was an diesem Tag passiert ist erinnern...
Ich habe ihnen meine Gastgeschenke gegeben. Leider haben sie nicht verstanden wie das Wetterhaeusschen eingestellt werden muss und wo man es hinstellen muss, obwohl es sogar auf Englisch war.
Am meisten hat sich, glaube ich, meine japanische Gastschwester gefreut.
Es war richtig lieb, sie hat mir dann sogar einen Brief geschrieben und mit Stifte geschenkt. Kennt ihr diese Art Kugelschreiber, die man wegradieren kann? Die hat sie mir geschenkt, richtig lieb.
Wir sind auch zu so einer komischen Bäckerei gefahren und dort haben sie Mittagessen gekauft. Es heisst Pie und ist Teig mit Fleisch innen drinnen. Um ehrlich zu sein, ich finde es eklig.
Ich war richtig muede und bin sogar mit einer Tasse Tee in der Hand eingeschlafen und meine Gasteltern haben dann gesagt, dass meine Gastschwester und ich einen Spaziergang machen sollen, da ich bis zum Abend wach bleiben sollte, damit ich mich dann besser an die Zeitverschiebung (10 Stunden!) gewöhne.
Schlussendlich bin ich dann aber um 17 Uhr ins Bett gegangen, da ich einfach so muede war. Sogar meine Zaehne haben weh getan und ich konnte fast nichts mehr schmecken!`
Als ich im Bett lag, kam dann auch schon das Heimweh.
Vielleicht realisiert man erst dann, dass man wirklich weg ist.
Ich habe mir auch einfach nur gewuenscht zu Hause zu sein.
Da ich im Flugzeug so wenig geschlafen hatte, habe ich dann auch erst einmal 19 Stunden geschlafen und mich danach immer noch etwas wie ein Zombie gefuehlt.
Sonst war am Sonntag eigentlich nichts besonderes.
Am Montag sind wir dann zur meiner Schule, fuer die naechsten 10 Monate, gefahren und haben mich angemeldet.
Wir haben ausserdem endschieden, dass ich nicht in die 10. Klasse, sondern in die 11. komme, da wier in Deutschland mit dem Stoff einfach schon viel weiter sind. Tja, schon lustig von der 9. in die 11, sozusagen ueber Nacht.
Ich durfte mir dann auch meine Faecher aussuchen und da ihr ja wisst haben Laender, wie zum Beispiel Australien, wirklcih interessante Faecher und ich wollte mindestens eins von den Faechern machen, die wir in Deutschland nicht haben.
Rausgekommen ist: English, Math General Further, Psychology, Biology, Chemistry und Fotography.
Da ich Fotography aber nicht wirklich machte habe ich es dann mit Food&Technology getauscht und musste deswegen leider auch meine Englischklasse wechseln. Mein alter Englischlehrer war naemlich richtig cool.
Eine ganz kurze Zusammenfassung wie ich die Faecher finde: Englisch-naja, es geht, aber nicht wirklich meins, Mathe-total langweilig, ist einfach zu einfach, Psychologie-richtig toll, Biologie-langweilig und zu viele Experimente, aber es geht, Chemie-so langweilig, dass ich vor einer Woche aufgehoert habe zu machen und jetzt eine Freistunde habe, Food-ich mag, dass wir einmal in der Woche kochen und der rest geht.
Ich habe jeden Tag von 8.55 Uhr-15.12 Uhr Untericht, ausser Dienstags, da habe ich nur bis um 13.29 Uhr. Und nicht wundern, die Zeiten sind alle so bescheuert.
Am Montag haben wir dann auch schon meine Uniform gekauft.
Da ich absolut kein Kleid oder einen Rock wollte, bin ich jetzt eines von den wenigen Maedchen, das Hosen traegt. Leider sind sie lang und schwarz, sodass es in der Sonne schnell heiss wird.
Ausserdem habe ich noch zwei Blusen gekauft und einen Pullover.
Zusammen waren das dann auch schon 200$.
An diesem tag wurde mir dann auch die Schule gezeigt, wirklich unuebersichtlich, aber inzwischen geht es aber und ich weiss wo was ist.
Da die Betreuerin fuer die 11. und 12. Klasse meinte, ich sollte schon am Dienstag zur Schule kommen, da es ein kurzer Tag ist, musste ich dann mit Turnschuhen zur Schule kommen und am Nachmittag haben wir dann Schuhe gekauft.
Der erste Schultag wa auch gar nicht so schlimm, wie ich immer dachte und ich hatte gar nicht so grosse Probleme alles zu verstehen.
Da dies schon so ein langer Post ist, wird bald ein neuer Folgen, der dann mehr ueber meinen Altag geht, die Sprache und was wichtiges passiert ist.
Noch diese Woche, versprochen!
Viele liebe Gruesse,
eure Hannah in Australien
Ich weiss, ich habe schrecklich lange nihcts mehr geschrieben, aber es ging mir hier echt nicht gut. Ich hatte rrichtig schlimmes Heimweh und wollte wirklich einfach nur noch nach Hause. Also einfach gesagt, ich wollte mit dem naechsyem Flugeug zurueck nach Deutschland. Aber wie gesagt "ich wollte", aber warum und was sonst alles passiert ist seitdem ich hier bin, erfahrt ihr der Reihe nach.
Nach so langer Zeit ist es natuerlich schwer irgendwo anzufangen, also lassen wir es mal ganz klassisch und beginnen am Anfang.
Ich bin das letzte mal zur Schule am 25. Januar gegangen, also 6 Tage bevor ich geflogen bin, da ich so den Montag, Dienstag und Mittwoch hatte Sachen vorzubereiten, zu packen und was man sonst noch alles machen muss.
Es war ein komisches Gefuehl und selbst dann habe ich es immer noch nicht richtig begriffen, dass ich erst in 10 Monaten diese Schule wieder betreten werde. Ich habe mich auch schon die ganze Woche ueber von verschiedenen Lehrern verabschiedet, da ich manche nur einmal in der Woche habe.
Am Freitag hatte ich dann auch zum letztem Mal AG und 2 Stunden spaeter haben wir schon meine Freundin aus Mannheim vom Bahnhof abgeholt, da ich am Abend meine Abschiedsparty hatte.
Um 18 Uhr oder etwas spaeter sind dann alle meine Freunde gekommen und wir haben Racelette gegessen und einen Film angeschaut. Auch da war es noch nicht wirklich real fuer mich, meine Freunde haben geweint und ich habe es einfach immer noch nicht glauben koennen.
Es ist wirklich ein seltsames Gefuehl, da man sich 10 Monate weg sein einfach nicht vorstellen kann.
Alle haben mir echtt liebe Sachen geschenkt, ich werde jetzt nicht alles aufzaehlen, ich hoffe ihr verzeiht mir das.
Leider habe ich vergesse alle auf meiner Deutschlandfahne unterschreiben zu lassen, sodass ich die dann am Donnerstag nochmal mit zur Schule genommen habe. Also ich bin nicht mehr zum Unterricht gegangen, sondern habe nur mein Zeugnis abgeholt, da alle es eigentlich am Freitag bekommen sollten, aber ich wollte es unbedingt vorher noch haben und es als erste sehen.
Ich war natuerlich mal wieder nicht zufrieden, aber amn muss dazu sagen, dass ich es nie bin und dafuer dass ich das ganze Schuljahr ueber richtig unmotiviert war, war es dann doch gut. Also nicht fslsch verstehen ich hatte einen Schnitt von besser als 2.0, aber in manchen Faecher haette es doch noch besser sein koennen. Ich habe das ganze jahr halt wirklich nur das noetigste oder weniger gemacht und ich weiss, dass es dumm ist, da meine Noten ja schliesslich zaehlen, aber jetzt auch egal.
Gepackt habe ich am Mittwoch, also am Tag bevor ich abgeflogen bin.
Ich habe auch alles ohne Probleme in den Koffer bekommen, oder viel mehr meine Mutter und vergessen habe ich auch nichts, ich hatte wohlgemerkt keine Packliste.
Leider war mein Koffer aber zu schwer, etwa 22kg und das auch nur, weil mein Handgepaeck warscheinlich 11kg gewogen hat.
Die Gastgeschene waren aber leider auch so schwer, ich hatte ein Kochbuch mit deutschen Rezepten auf Englisch (von Dr. Oetcker, falls ihr das auch in betracht ziehen wollt), einen Reisefuehrer (auch auf Englisch) ueber meine Stadt, einen Magnet mit dem Freiburger Muenster und eine tasche mit Schwarzwald-Freiburg draufgeschrieben fuer meine jaapanische Gastschwester.
Um etwa 15 Uhr, wie ihr ja in meinem "Jetzt?!" Post gelsen habt, sind wir dann zum Bahnhof gefahren und dann bin ich mit meiner Mutter zusammen mit dem Zug 2 1/2 Stunden zum Frankfurter Flughafen gefahren.
Dort habe ich dann ein Maedchen, auch von DFSR getroffen, mit dem ich zusammen nach Singapore fliegen sollte. Wir kannten uns auch schon vom VBS.
Als ich dann meinen Koffer eingecheckt habe, hat sich herausgestellt, dass ich 30 kg mitnehmen koennte. War natuerlich toll, es erst dann zu erfahren, da ich so nur zwei Jeans und 2 Paar Schuhe mitnehmen konnte.
in den E-mails von DFSR hiess es naemlich immer nur "20 Kg plus 7 kg Handgepaeck, wobei 10 kg extra angefragt werden koennen". Aber wie macht man das?
Schlussendlich konnte ich so noch dnige aus meinem Rucksack in den Koffer packen und hatte dann 24 kg Gepaeck. Mein Rucksack war aber immer noch zu schwer, aber meine Mutter meinte, Handgepaeck wird nie gewogen und wenn in Deutschland keiner etwas sagt, dann sagt in Singapore auch keiner etwas.
Wir mussten dann noch 2 oder 3 Stunden warten, bevor wir zur Sicherheitskontrolle konnten, aber Lauras, das Maedchen mit dem ich geflogen bin, Eltern und ihre Schwester sind schon vorher gegangen.
Schlussendlich musste ich mich dann auch von der letzten Person verabschieden und selbst in diesem Moment war mir noch nicht klar, was genau 10 Monate weg von zu Hause heissen.
Da ich alleine geflogen bin, konnte ich eine Art Begleitung zum Gate und so weiter haben. Das haben wir auch gemacht, sodass Laura und ich nicht bei der Passkontrolle anstehen mussten und auch durch die Sicherheitskontrolle fuer das Personal durften. Wir durften auch mit als erste ins Flugzeug und das durch die First oder Business Class.
War interessant das zu sehen und man wuenschte sich dort zu bleiben.
Der Moment in dem ich anfing zu begreifen, dass ich wirklich weg von zu Hause sein werde und jetzt nach Australien fliege, war der Moment, in dem sie sagten, dass die Tueren jetzt geschlossen sind. Das fand ich sogar noch schlimmer als das Starten, also das verlassen, des deutschen Bodens.
Der Flug war an sich gar nicht so schlimm, wie man es bei dieser Laenge erwartet.
Ich fand nur das Essen bloed und habe eigentlich nicht wirklich etwas gegessen, aber da ich ja als "besondere Person", wie ich angefangen habe es zu nennen, geflogen bin, bekamen wir es immer als erste und hatten auch eine ganze Reihe fuer uns.
Wir hatten richtig viele Tourbolenzen, also immer fuer etwa 30 min bis 1 Stunde und zwischen drin, nur etwa 10-15 min Pause.
Aber es hat mir eigentlich Spass gemacht, nur einmal habe ich mich richtig erschrocken und hatte auch Angst, weil sich auch die Flugbegleiter hinsetzten mussten. Und wer von euch "Tuerkisch fuer Anfaenger" kennte, weiss dass ganz am Anfang gesagt wird, dass es nur schlimm ist, wenn sich auch das Personal hinsetzen muss.
Naja, wie auch immer es war eigentlich ganz lustig, ich habe aber leider nur etwa 3-4 Stunden von 11 geschlafen und komischer Weise habe ich die restlich Zeit ueber nichts gemacht. Keine Ahnung warum und wie ich das ausgehalten habe... Wir hatten alle in unserem Sitz einen Bildschirm und konnten dort Filme schauen, also richtige Kinofilme, wie zum Beispiel "Pitch Perfect", aber auch Serien und Musik konnte man auch hoeren, habe aber irgendwie nicht davon gemacht.
Ich persoenlich fand am besten, dass man auf dem Billdschirm immer sehen konnte wo das Flugzeug gerade ist, wie schnell man fliegt, die Zeit am Aubflugsort und am Ziel, die Hoehe, die Geschwindigkeit und andere wichtige Dinge. Aber am wichtigsten natuerlich die Zeit.
Da wir die meiste Zeit Rueckenwind (Tailwind) hatten, waren wir dann eine Stunde frueher in Singapore.
Da mussten wir dann mit einer Frau mitkommen und eingentlich wollten die, dass ich die ganze Zeit (5 Stunden!!) in so einem komischem Raum bleibe, aber zum Glueck war es okay, wenn meine Mutter mir eine SMS schickt. Danach durften wir dann auf dem Flughafen rumlaufen.
Wir sind aber die ganze Zeit nur in unserem Terminal geblieben, da der Flughafen einfach so gross ist und man sich leicht verlaufen kann, da man mit Skytrains vom einem zum anderem fahren muss.
Naja, wir sind dann etwa 4 Stunden einfach nur vom einem Ende zum Anderem gelaufen, haben ein Paar Fotos gemacht und das wars auch schon. Wir sind halt die ganze Zeit gelaufen, da wir dachten, das waere vielleicht besser, da wir vorher so lange sassen und ja noch mindestens einen Flug vor uns hatten.
Im ganzen terminal verteilt gab es tafel mit den Fluegen und wir haben die ganze Zeit darauf gewartet unseren Flug zu sehen, schliesslich war es der Flug der uns wirklich in unser Gastland bringen sollte.
Etwas Angst hatten wir auch, oder mehr ich, da viele Fluege nach Australien gestrichen wurden und was macht man, wenn man irgendwo dazwischen in einem Fremdenland, dessen Sprache man nicht spricht und deren Einwohner grausam schlechtes Englisch sprechen, und der Weiterflug gestrichen wird?
Meine Erleichterung war umso grosser als dann endlich mein Flug nach Melbourne erschien.
Wie ihr ja schon gesehen habt, gab es in dem ganzem Flughafen kostenloses W-lan. Also das heisst, es gab ueberall Computer, die man benutzen konnte und wie ihr ja wisst, habe ich das dann auch gemacht und etwas fuer euch gepostet.
Mein Zeitgefuehl habe ich auch schon irgendwann dann verloren, es war naemlich erst 11 Uhr deutsche Zeit und ich haette wirklich einfach schlafen koennen. Unterschaetzt Fliegen aber nicht. Es ist ganz schoen anstrengedn, auch wenn du die ganze Zeit nur sitzt und man trinkt auch mehr als sonst.
Zum Flugzeug zu kommen war dann einfach nur das reine Chaos.
Laura, ist schon vor mir zum Boarding gegangen, da sie keinen hatte, der sie beigleitete, aber ich musste warten bis die Person kam.
Ich sollte um 8 Uhr wieder in dem Raum sein und es hiess immer, dass bald jemand kommt, aber am Ende habe ich bestimmt ueber eine Stunde gewartet und mussten wir noch auf eine Frau warten, da sie einfach nicht kam.
Stellt euch mal vor wie man sich dann fuehlt, wenn man nur noch 30 Minuten hat, bis das Flugzeug startet und man noch nicht einmal durch die Sicherheitskontrolle ist.
Schlussendlich ging dann aber doch alles gut und die Sicherheitskontrolle war einfach nur laecherlich. Da war sogar die in Deutschland fuer das Personal noch strenger.
Dieses Mal war ich dann aber als letzte im Flugzeug und leider musste ich auch am Fenster sitzten.
Ich hasse es naemlich am Fenster zu sitzten, da ich mich immer so eingequetscht fuehle, vorallem wenn ich die Leute nicht kenne. Auf dem erstem Flug hatte ich kein Problem damit, da ich und Laura ja schon kannte und wir auch nur zu zweit in einer Reihe sassen.
Am Anfang des Fluges habe ich dann versucht mein Abschiedbuch zu lesen. Judit, ich habe mit deinem Brief angefangen. Aber ich hatte den Brief nur aus dem Umschlag gezogen, da musste ich schon fast anfangen zu weinen und dann habe ich es erstmal sein gelassen.
Auf diesem Flug habe ich dann auch angefangen meinen "kleinen mini Fernseher" (den Bildschirm im Sitz vor mir) zu benutzen, also richtig zu benutzten und nicht nur die langsamen Fortschritte des Flugzeugs zu beobachten.
Ich habe mir Step up 3 Miami Heat angesehen, natuerlich auf Englisch, es gab sonst nur Franzoesisch und Chinesisch. Es gab nur einige wenige Deutsche Filme, aber die fand ich nicht wirklich interessant. Ich wollte unbedingt meine eigenen Kopfhoerer benutzen und nicht die von der Airline, aber da meine nur ein Ding zum Reinstecken haben und nicht zwei, wie die Anderen, konnte ich die Toene nur auf einer Seite hoeren. Nach einer Zeit hatte ich mich aber daran gewoehnt und ich bin sogar waehrend dem Film eingeschlafen. Einfach Mitten am Tag, zumindest in Deutschland, aber wie gesagt, ich hatte einfach kein Zeitgefuehl mehr und insgesamt 4-5 Stunden zu schlafen ist natuerlich immer noch besser als gar nichts. Danach habe ich mir noch eine Folge Bones angesehen, wenn jemand von euch es hier schaut, das ist wirklich total anders, da sie schon viel weiter in der Geschichte als wir sind. Aber ich verrate jetzt besser mal nichts.
Auf diesem Flug war es dann auch endgueltig vorbei mit dem Deutsch.
Auf dem erstem Flug konnten manch noch etwas Deutsch und die Durchsagen waren auch noch auf Deutsch, auch wenn es grauenhaft schlecht war, und ich hatte ja auch noch Laura.
Doch auf dem zweiten Flug waren dann wirklich meine Englischkenntnisse gefragt.
Etwa eine Stunde bevor wir gelandet sind, habe ich mich dann daran gemacht mein Abschiedsnbuch zu lesen, sozusagen ein zweiter Versuch.
Diesmal ging es dann auch und danke an Alle, die mir so viele liebe Dinge geschrieben haben. Ich habe mich wirklich gefreut und ihr habt wirklich so liebe Dinge geschrieben.
Alles in allem war aber auch der zweite und vorerst letzte Flug nicht so schlimm und wir waren wieder eine Stunde frueher da.
Ab da wurde es dann aber richtig aufregend.
Das erste Mal den Australischen Boden betreten und australisches Englisch hoeren. Ich habe es vom ersten Moment an geliebt.
Ich musste noch einen Zettle auf Englisch ausfuellen, also so etwas wie, bringe ich Nuesse mit nach Australien, da die Autralier ja sehr auf den Erhalt ihrer Natur bedacht sind.
Und dann auf zur Imagration.
Davor hatte ich wirklich etwas Angst, schliesslich koennen mich die Leute dort auch einfach wieder nach Deutschland schicken und dann war Alles umsonst.
Aber wie ihr seht, bin ich in Australien und mit der Imigration ist alles gut gegangen.
Darauf folgte aber noch der Nervenkitzel, ist mein Koffer wirklich da?
Das war er dann auch zum Glueck, aber wenn er nicht unter den Ersten ist, macht sich die Angst immer mehr breit. Was macht man am anderem Ende der Welt ohne alles? Ohne Kleidung, ohne Gastgeschenke?
Aber wie gesagt, schlussendlcih hatte ich dann doch meinen Koffer und das eigentlich sogar schnell.
Danach folgte das, wo vor man eigentlich am Meisten Angst hat. Aber ich irgendwie nicht wirklich, da ich nie wirklich darueber nachgedacht habe, da ich glaube, dass es so einfacher ist.
Das erste Mal die Gastfamilie treffen.
Ich bin dann auch erst einmal an ihnen vorbei gelaufen, so peinlich wie das auch ist.
Aber da waren sie dann auch, die Familie mit der ich die naechsten 10 monate hier verbringen sollte.
Es war auch ein Mann von meiner Partnerorganisation, YFU, da, warum habe ich nicht wirklich verstanden.
Meine Gastfamilie hatte mir einen riesigen Koala (mit zwei Babys) mitgebracht und dann ging es auch schon zum Auto.
Linksverkehr nicht vergessen! Es fühlt sich einfach voll seltsam an auf der "falschen" Seite der Strasse zu fahren und den Fahrer auch auf der "falschen" Seite sitzen zu sehen.
Während der Fahrt habe ich dann auch erfahren, dass sie jetzt drei Hunde und nicht nur zwei, wie gedacht, haben.
Die fahrt hat zwar nur etwa 45 Minuten gedauert, aber ich war insgesamt ueber 30 Stunden unterwegs.
Um ehrlich zu sein, kann ich mich gar nicht mehr an alles, was an diesem Tag passiert ist erinnern...
Ich habe ihnen meine Gastgeschenke gegeben. Leider haben sie nicht verstanden wie das Wetterhaeusschen eingestellt werden muss und wo man es hinstellen muss, obwohl es sogar auf Englisch war.
Am meisten hat sich, glaube ich, meine japanische Gastschwester gefreut.
Es war richtig lieb, sie hat mir dann sogar einen Brief geschrieben und mit Stifte geschenkt. Kennt ihr diese Art Kugelschreiber, die man wegradieren kann? Die hat sie mir geschenkt, richtig lieb.
Wir sind auch zu so einer komischen Bäckerei gefahren und dort haben sie Mittagessen gekauft. Es heisst Pie und ist Teig mit Fleisch innen drinnen. Um ehrlich zu sein, ich finde es eklig.
Ich war richtig muede und bin sogar mit einer Tasse Tee in der Hand eingeschlafen und meine Gasteltern haben dann gesagt, dass meine Gastschwester und ich einen Spaziergang machen sollen, da ich bis zum Abend wach bleiben sollte, damit ich mich dann besser an die Zeitverschiebung (10 Stunden!) gewöhne.
Schlussendlich bin ich dann aber um 17 Uhr ins Bett gegangen, da ich einfach so muede war. Sogar meine Zaehne haben weh getan und ich konnte fast nichts mehr schmecken!`
Als ich im Bett lag, kam dann auch schon das Heimweh.
Vielleicht realisiert man erst dann, dass man wirklich weg ist.
Ich habe mir auch einfach nur gewuenscht zu Hause zu sein.
Da ich im Flugzeug so wenig geschlafen hatte, habe ich dann auch erst einmal 19 Stunden geschlafen und mich danach immer noch etwas wie ein Zombie gefuehlt.
Sonst war am Sonntag eigentlich nichts besonderes.
Am Montag sind wir dann zur meiner Schule, fuer die naechsten 10 Monate, gefahren und haben mich angemeldet.
Wir haben ausserdem endschieden, dass ich nicht in die 10. Klasse, sondern in die 11. komme, da wier in Deutschland mit dem Stoff einfach schon viel weiter sind. Tja, schon lustig von der 9. in die 11, sozusagen ueber Nacht.
Ich durfte mir dann auch meine Faecher aussuchen und da ihr ja wisst haben Laender, wie zum Beispiel Australien, wirklcih interessante Faecher und ich wollte mindestens eins von den Faechern machen, die wir in Deutschland nicht haben.
Rausgekommen ist: English, Math General Further, Psychology, Biology, Chemistry und Fotography.
Da ich Fotography aber nicht wirklich machte habe ich es dann mit Food&Technology getauscht und musste deswegen leider auch meine Englischklasse wechseln. Mein alter Englischlehrer war naemlich richtig cool.
Eine ganz kurze Zusammenfassung wie ich die Faecher finde: Englisch-naja, es geht, aber nicht wirklich meins, Mathe-total langweilig, ist einfach zu einfach, Psychologie-richtig toll, Biologie-langweilig und zu viele Experimente, aber es geht, Chemie-so langweilig, dass ich vor einer Woche aufgehoert habe zu machen und jetzt eine Freistunde habe, Food-ich mag, dass wir einmal in der Woche kochen und der rest geht.
Ich habe jeden Tag von 8.55 Uhr-15.12 Uhr Untericht, ausser Dienstags, da habe ich nur bis um 13.29 Uhr. Und nicht wundern, die Zeiten sind alle so bescheuert.
Am Montag haben wir dann auch schon meine Uniform gekauft.
Da ich absolut kein Kleid oder einen Rock wollte, bin ich jetzt eines von den wenigen Maedchen, das Hosen traegt. Leider sind sie lang und schwarz, sodass es in der Sonne schnell heiss wird.
Ausserdem habe ich noch zwei Blusen gekauft und einen Pullover.
Zusammen waren das dann auch schon 200$.
An diesem tag wurde mir dann auch die Schule gezeigt, wirklich unuebersichtlich, aber inzwischen geht es aber und ich weiss wo was ist.
Da die Betreuerin fuer die 11. und 12. Klasse meinte, ich sollte schon am Dienstag zur Schule kommen, da es ein kurzer Tag ist, musste ich dann mit Turnschuhen zur Schule kommen und am Nachmittag haben wir dann Schuhe gekauft.
Der erste Schultag wa auch gar nicht so schlimm, wie ich immer dachte und ich hatte gar nicht so grosse Probleme alles zu verstehen.
Da dies schon so ein langer Post ist, wird bald ein neuer Folgen, der dann mehr ueber meinen Altag geht, die Sprache und was wichtiges passiert ist.
Noch diese Woche, versprochen!
Viele liebe Gruesse,
eure Hannah in Australien
Freitag, 1. Februar 2013
Singapore
Hey!!
ich bin jetzt seit etwa 09 uhr in Singapur.
Um 14.15 uhr geht es weiter, ich habe also noch 1h 30 min bis ich zum Gate muss.
Da ich alleine fliege, bringen und helfen mir immer Leute.
Teilweise ist es aber etwas gruselig, da mich dann aufeinmal alle mit Namen ansprechen.
Der Flug war eigendlich relativ gut, ich habe aber leider nur etwa 3-4 h geschlafen.
Tourbulenzen gab es eigendlich ziemlich oft, aber nur 2 mal sodass die Flugbegleiter sich hingesetzt haben.
Aber ich fand es nicht so schlimm.
Jetzt muss ich aber leider Schluss machen, sonst schmeisst mich das kostenlose w-lan wieder raus.
Mehr aus Melbourne.
Eure Hannah
ich bin jetzt seit etwa 09 uhr in Singapur.
Um 14.15 uhr geht es weiter, ich habe also noch 1h 30 min bis ich zum Gate muss.
Da ich alleine fliege, bringen und helfen mir immer Leute.
Teilweise ist es aber etwas gruselig, da mich dann aufeinmal alle mit Namen ansprechen.
Der Flug war eigendlich relativ gut, ich habe aber leider nur etwa 3-4 h geschlafen.
Tourbulenzen gab es eigendlich ziemlich oft, aber nur 2 mal sodass die Flugbegleiter sich hingesetzt haben.
Aber ich fand es nicht so schlimm.
Jetzt muss ich aber leider Schluss machen, sonst schmeisst mich das kostenlose w-lan wieder raus.
Mehr aus Melbourne.
Eure Hannah
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